RFJ-Kurat: Asylchaos trifft Gössendorf

http://www.rfj-gu.at/wp-content/members/kurat.jpgUtl.: Diese Woche sollen bereits die ersten Asylwerber nach Gössendorf ins ehemalige Lehrlingsheim zugewiesen werden.

Nach Auskunft der Abteilung A11 (Soziale Betriebe Land Steiermark) wurde bekannt, dass bereits diese Woche vorerst 20 Asylwerber nach Gössendorf ins Schloss Mühleck zugewiesen werden. Derzeit wurden vom Land insgesamt 40 Personen in Familienverbände genehmigt. RFJ Bezirksobmann Patrick Kurat: „Die Unterbringung von Flüchtlingen direkt neben einem Lehrlingsheim wo aktuell ca. 100 Lehrlinge untergebracht sind kann nicht sinnvoll sein“, so Kurat.

Die Flüchtlingsproblematik in der Steiermark spitzt sich immer mehr zu und hat schon längst Graz-Umgebung erreicht. Nun soll auch Gössendorf betroffen sein. Das Schloss Mühleck ist eines von nur drei denkmalgeschützten Objekten in der Marktgemeinde Gössendorf und wechselte vor kurzem den Besitzer. Die Wirtschaftskammer verkaufte es laut der Kleine Zeitung zu einem Preis von 653.000 Euro an einen privaten Betreiber. Als Verwendungszweck wurde „Betreutes Wohnen“ genannt.

Im Schloss, das sich direkt neben dem Lehrlingsheim Mühleck befindet, waren bis vor zwei Jahren noch 40 Lehrlinge untergebracht. Der RFJ Graz-Umgebung spricht sich entschieden gegen die geplante Unterbringung aus. „Wenn man Flüchtlinge unterschiedlicher Nationalitäten und Herkunft in einer kleinen Gemeinde wie Gössendorf mit begrenzen Möglichkeiten steckt, ist die Gruppenbildung und somit das Konfliktpotential vorprogrammiert. Dazu kommt, dass direkt daneben aktuell 100 Lehrlinge untergebracht sind, die in St. Peter die Berufsschule besuchen“, zeigt sich Kurat besorgt.

Der Bezirksobmann fordert, dass keine Flüchtlinge in der Nähe von Schulen oder Lehrlingsheimen untergebracht werden. Zusätzlich fordert der RFJ umgehend Bürgerinformation durch die zuständigen Stellen bei Bund und Land ein. Der Jungfreiheitliche abschließend: „Außerdem müssen Sammel- und Massenunterkünfte generell vermieden werden, da dadurch das Konfliktpotential enorm erhöht wird und die Bürger mit Negativerlebnissen im Zusammenhang mit Flüchtlingen konfrontiert werden. Die Zeit, in der Toleranzromantiker die dramatischen Folgen für die heimische Bevölkerung schön reden versuchten und so zu tun, als ob es das Aslychaos nicht gäbe, ist vorbei“

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